Machu Picchu

24Juni2015

Hallo ihr Lieben!

Schon sehr bald steht meine Heimreise an und diese möchte ich nicht antreten, ohne euch noch von einem meiner persönlichen Höhepunkte in diesem Jahr berichtet zu haben.

Wie die meisten von euch sicherlich wissen, hat mich mein Vater Anfang Mai für zwei Wochen besucht. Natürlich gab es für ihn auch ein Pflichtprogramm, wie den Besuch meiner Arbeitsstelle, meine Lieblingsorte hier in La Paz besichtigen, typisches Essen kosten etc. Aber all das stand erst in der zweiten Hälfte an, denn die erste Woche verbrachten wir nämlich nicht in Bolivien, sondern in Peru!

Schon zwei Tage nach der Ankunft meines Vaters ging es mit der Flota (Reisebus) Richtung Cusco. Zufälligerweise stimmten die Reisepläne von Pia und mir wieder einmal überein, sodass wir alle gemeinsam nach einer recht ruhigen Fahrt morgens um 6.00 Uhr in der berühmten Andenstadt eintrafen. Der Grenzübergang war für meine Reiseerfahrung, die lediglich aus Europa herrührt, eher ungewohnt: Statt einfach bequem durch eine Kontrolle gewunken zu werden, mussten alle Businsassen kurz vor der Grenze auf der bolivianischen Seite aussteigen, dort eine Menge Papierkram ausfüllen und Stempel einsammeln, bevor man dann nach Peru LAUFEN musste (okay, höchstens 200 Meter, aber hey! Ich kann sagen, dass ich nach Peru GELAUFEN bin :D ), um dort erneut einige Formulare und Stempel aufgedrückt zu bekommen. Zum Glück war aber alles problemlos verlaufen und wir konnten unser Gepäck nach der Ankunft in einem Hostel in der Innenstadt unterstellen, welches Pias Eltern im Vorfeld ausfindig gemacht hatten. Nach einem gemütlichen Frühstück erkundeten Michael und ich die Stadt, während Pia sich mit einer Freundin und ihrer Familie traf.

Am nächsten Morgen trennten sich dann unsere Wege: Pia blieb mit ihrer liebenswerten Familie noch einen Tag länger in Cusco, während Michael und ich schon morgens an unserem Hostel abgeholt wurden, um unsere viertägige Tour zum Machu Picchu zu starten, die aus Fahrrad fahren am ersten Tag und wandern an den darauffolgenden bestand.

Die Natur war, wie schon gefühlt hunderte Male erwähnt, wieder einmal unglaublich beeindruckend. Im Folgenden zeige ich euch nun Bilder von der Tour, allerdings hauptsächlich vom letzten Tag, an dem wir schon um 5.00 Uhr morgens den ca. 1 1/2-stündigen Aufstieg zu den alten Inka-Ruinen beginnen mussten.

Was ich die letzte Woche mit meinem Vater erlebt habe, erzähle ich euch persönlich, wenn ich wieder da bin:)

 

Cusco von oben Lamas :) Die Reisegruppe Eine Frucht, deren stark abfärbender, orangener Saft im Inneren früher zur Gesichtsbemalung benutzt wurde Unser Guide Äffchen *__* Mittagspause unter einen Weihnachtssternbaum! Kurze Pause Ein Teil des Weges führte an den Gleisen entlang Erster Blick auf die Ruinen Bis heute weiß man nicht genau, wie die alten Inkas diese Steine so passgenau und schön in Form brachten, da sie angeblich keinen Meißel kannten... Die Kontraste waren wirklich so stark durch die Wolken und die Sonneneinstrahlung, das Bild ist nicht schwarz-weiß fotografiert worden... Angeblich kann man hier einen Kondorskulptur erkennen Treppen zum Machu Picchu-Mountain Geschafft :) Die Ruinen von oben Das letzte Foto, bevor es wieder an den Abstieg ging

 

Ich hoffe, euch gefallen die Bilder :)

Auf ein sehr baldiges Wiedersehen!

Eure Julia